Tageslosung

Donnerstag, 14. Dezember 2017
Gott der HERR rief Adam und sprach zu ihm: Wo bist du? Und er sprach: Ich hörte dich im Garten und fürchtete mich; denn ich bin nackt.
Weil ihr nun Kinder seid, hat Gott den Geist seines Sohnes gesandt in unsre Herzen, der da ruft: Abba, lieber Vater!

Schenken macht Freude
251 Päckli auf dem WegIm Oktober 2017 wurde die Bevölkerung von Gais und Umgebung via Presse und in den Kirchen informiert, dass dieses Jahr die beiden Landeskirchen und die Freie Evangelische Gemeinde Gais bei der Aktion „Weihnachtspäckli“ wiederum zusammenspannen. Bis gut Mitte November hatten Einzelne, Ehepaare und Familien Zeit, Standartpakete für Kinder und Erwachsene zusammenzustellen und in den Kirchen abzugeben. Komplettiert wurden die Pakete durch Gestricktes, das zahlreiche fleissige Frauenhände während der vergangenen Monate im „Strick-Café“ erarbeitet hatten.

Beim Entgegennehmen der Pakete sah man immer wieder in leuchtende Augen der Spender; ja, schenken macht Freude! - Und wie gross wird erst die Freude der Empfänger in Moldawien, Albanien, Bulgarien, Rumänien, Serbien, Weissrussland und der Ukraine sein, wenn sie ein Paket mit Lebensnotwendigem in Händen halten werden!
Am 25. November konnten 251 Pakete von Gais in die Sammelzentrale nach Frauenfeld transportiert werden! Gesamtschweizerisch hoffen die Verantwortlichen der vier christlichen Hilfswerke (Aktion für verfolgte Christen und Notleidende, Safnern; Christliche Ostmission, Worb; Hilfe für Mensch und Kirche, Thun; Licht im Osten, Winterthur) wie letztes Jahr über 90'000 Pakete Richtung Osteuropa transportieren und verteilen zu können.
Auf diesem Wege ein ganz herzliches Dankeschön an alle, die sich in irgendeiner Form an der diesjährigen Aktion „Weihnachtspäckli“ beteiligt haben!!!
StrickenÜbrigens: das „Strick-Café“ ist ab Februar 2018 jeweils wieder jeden Mittwoch ab 14 Uhr in der FEG Gais geöffnet – alle Strick-Freudigen jeglichen Alters sind ganz herzlich eingeladen!

Mitgliederversammlung vom Freitag, 24. November 2017

Der Präsident der FEG Gais, Dirk Onnen, begrüsste die über 50 anwesenden Mitglieder und Freunde. Werner Schweizer, ebenfalls Mitglied der Gemeindeleitung, gab einige Gedanken zum Bibelvers aus 2. Kor. 12, 9 weiter: „Lass dir an meiner Gnade genügen, denn meine Kraft ist in den Schwachen mächtig.“ Dabei betonte er, dass es an jedem Einzelnen liege, Gottes Gnade (= Geschenk) auch wirklich anzunehmen.

Personelles

Dolly Patt wurde einstimmig als Delegierte für die Delegiertenkonferenz der FEG Schweiz gewählt. Dirk Onnen berichtete über den Stand der Pastorenvertretungen. Voll Dankbarkeit wies er darauf hin, dass auch in der ersten Hälfte des kommenden Jahres schon sehr viele Gottesdienste mit auswärtigen Pastoren abgedeckt sind, bis dann Joachim Heina anfangs August 2018 seine Stelle als neuer FEG-Pastor antreten wird.

Zwei Austritten stehen zwei Neueintritte gegenüber. Mit einem gebührenden Applaus wurde das jahrzehntelange Wirken von Ruth von Känel im Dekoteam gewürdigt. Schön, dass sich neue Leute für diese Aufgabe zur Verfügung stellen! Auch im Begrüssungsteam und im Team der Seniorenarbeit sind Wechsel zu verzeichnen.

Besondere Anlässe im nächsten Jahr

Werner Schweizer wies auf Anlässe des kommenden Jahres hin: so finden unter anderem neben einem gemeinsamen Januar-Gottesdienst mit der reformierten Kirche Gais ein Reformationsprojekt im Februar, das beliebte Volleyballturnier im März, das Gemeinde-Wochenende im September und die Kinderwoche im Oktober statt. Besonders zu erwähnen ist ein Gemeindeseminar im Februar zum Thema: „Was ist Gottesdienst?“ mit  Ass.-Prof. Dr. Stefan Schweyer, von der STH Basel.

Verschiedene Informationen

Vreni Rechsteiner informierte über die geplanten Missions-Gottesdienste, sowie über den bevorstehenden Adventsmarkt vom 2. Dezember. Da die Akustik im Gottesdienstraum nicht optimal ist, wird dieses Problem mit Fachleuten professionell angegangen. Möglichst auf den Jahreswechsel sollte die neue Webseite www.feg-gais.ch zur Verfügung stehen.

Micha Kellenberger übernimmt von Lucas Patt das Jugendgefäss „Erlebbar“. Die überregionalen Jugendgottesdienste, Godi genannt, finden ab Januar 2018 in einem neuen Raum in Rebstein statt. Beim Auffahrtslager der Jungscharen der ganzen Ostschweiz werden über 600 Kinder und Jugendliche erwartet. Auch dieses Jahr war der Aktion „Weihnachtspäckli“ mit 251 Paketen ein voller Erfolg beschieden.

Finanzielles

Ernst Tanner, Präsident der Baukommission, orientierte über die bevorstehende Renovationen im Pastorenhaus.

Reiner Rupp aus der Gemeindeleitung stellte das ausgeglichene Budget 2018 vor, welches einstimmig gutgeheissen wurde. Ein grosser Dank ging an dieser Stelle an Kassierin Edith Tanner für ihre gründliche Arbeit. Und ein weiteres Dankeschön an alle Spenderinnen und Spender.

Schluss

Mit einem Wort aus dem Römerbrief schloss Dirk Onnen die Versammlung.          

Von Gott geführt

Am Sonntag, 26. November 2017, nahm Stefan Lanz, Pastor der FEG Schaan FL, die Anwesenden mit auf eine Reise in den Orient. Anhand des Lebens von Abraham ging er der Frage nach, wie Gott vor einigen Tausend Jahren geführt hatte. St. Lanz zeigte auf, dass Abraham auf seinem Weg aus dem heutigen Irak Richtung  heutiges Israel ganz klar Gottes Stimme vernommen hatte. Trotzdem ging er auch seine eigenen Wege, die ihn und seine Frau Sara aber in Schwierigkeiten gebracht hatten. Und doch hielt Gott an Abraham fest. Der Referent verglich diese Situation mit heutigen aktuellen eigenen Begebenheiten. Er machte Mut, auch in scheinbar schwierigen - ja aussichtslosen -Situationen Gott voll und ganz zu vertrauen und mit Ihm gemeinsam durch die Schwierigkeiten zu gehen.

Fazit

Wie ein roter Faden zog sich das Motto der FEG Gais „Von Gott berührt – zu Menschen geführt“ durch diese drei Predigten. Tiefe biblische Wahrheiten wurden sehr verständlich dargelegt. Wie wohltuend waren doch die sehr persönlichen Voten der Referenten. So fühlten sich alle Teilnehmenden einmal mehr ganz persönlich angesprochen! 

Wie kann ich Mauern zu Muslimen überwinden?

Kurt Beutler, Mitarbeiter der MEOS, einem interkulturellen Dienst unter Asylsuchenden und Fremdsprachigen, sprach am 19. November 2017 ein Thema an, das vielen Personen unter den Nägeln brennt: so viele Ausländer mit verschiedensten Sprachen und Lebensmustern leben bei uns in der Schweiz – das kann doch Angst machen und überfordert viele. Wie begegne ich diesen Menschen? - Der Referent erzählte auf unterhaltsame Art von verschiedensten Begegnungen mit Muslimen, die er als ganz offen auch gegenüber dem Evangelium erlebt. Er betonte und machte Mut, dass es vor allem wichtig sei, diesen Menschen das Vertrauen entgegen zu bringen. Erst wenn sie unser Vertrauen spüren, sind sie auch offen für den Glauben. Da in ihrer Kultur – in etwa der gleichen Kultur wie zur Zeit von Jesus! – Geschichten so wichtig sind, öffnen sich diese Menschen auch für unsere Geschichten, d.h. dass wir berichten, was uns an unserem Glauben wichtig ist.

Am nächsten Sonntag, 26. November 2017 zeigt Stefan Lanz, Schaan FL, am Beispiel von Abraham auf, wie Gott führt. 

Sich von Gott berühren lassen

Den Start der „Trilogie“ bestritt am 12. November 2017 Michael Dufner, Roggwil. Gleich zu Beginn forderte er die Anwesenden mit der Frage heraus: „Was ist dein innigster Wunsch?“ - Laut einer Statistik ist 90% aller Befragten wichtig,  dass sie ihre eigenen Träume verfolgen können. Fast gleich wichtig ist ihnen eine gute Work-Life-Balance.

M. Dufner betonte, dass die Menschen sich nach Geborgenheit sehnen. Nur: wie wird diese auch gestillt? Anhand der Geschichte von Saulus vor Damaskus, wo dieser eine dramatische Begegnung mit Jesus Christus hatte und drei Tage blind war, gelang es dem Referenten mit Hilfe eigener Erlebnisse den Zuhörenden deutlich zu machen, dass Jesus auch heute noch zu den Menschen spricht. Die Frage ist dann nur: Nehme ich das Gehörte wahr, sehe ich meine blinden Flecken und setze ich es in meinem Leben um?

Mit den praktischen Beispielen von Michael Dufner wirkte seine Predigt so authentisch, echt und lebensnah. Den Anwesenden rief er aufmunternd zu, dass bei Gott jeder Mensch bedeutungsvoll ist. Er schloss mit dem Wunsch, dass doch jede Person sehend werden darf, von Gott berührt wird und Gemeinschaft mit ihm haben kann.

Nächsten Sonntag, 19. Nov. 17 geht die Reihe mit Kurt Beutler weiter, der vor allem der Frage nachgeht, wie Mauern zu den Muslims überwunden werden können.

Im November finden verschiedene Denkanstösse zum Thema „Von Gott berührt – zu Menschen geführt“ statt.

In der FEG Gais finden im November drei spezielle Gottesdienste zum Thema „Von Gott berührt – zu Menschen geführt“ statt.

Am 12. Nov. beleuchtet Michael Dufner, St. Gallen, anhand einer biblischen Persönlichkeit und seinem eigenen Erleben den Teil des Themas: „Sich von Gott berühren lassen“. Dabei stellt sich unweigerlich die Frage, ob das auch heute noch geht.

Kurt Beutler, der bei MEOS (einem interkulturellen Dienst unter Asylsuchenden und Fremdsprachigen) in Zürich arbeitet, spricht am 19. Nov. über das Teilthema „Zu Menschen geführt“. Dabei geht er besonders der Frage nach: „Wie kann ich Mauern zu Muslims überwinden?“

Am 26. Nov. zeigt Stefan Lanz, Schaan FL, am Beispiel von Abraham auf, wie Gott führt.

Beginn dieser Denkanstösse ist jeweils um 9.30 Uhr. Der Eintritt ist frei – es wird eine Kollekte erhoben. Für die Kinder bestehen altersgemässe Betreuungsangebote. – Alle Interessierten sind ganz herzlich zu diesen besonderen Gottesdiensten eingeladen!

Nächste Termine

14Dez
14.12.2017 9:00 - 11:00
16Dez
16.12.2017 10:00 - 16:00
16Dez
16.12.2017 19:30 - 22:00
17Dez
17.12.2017 9:00 - 9:15
17Dez
17.12.2017 9:30 - 11:00
19Dez
19.12.2017 20:00 - 22:00
20Dez
20.12.2017 19:30 - 20:00

Aktuelle Predigten

Predigt 10. Dezember 2017  (61)

Gastpredigt von Daniel Berger


Predigt 26. November 2017  (129)

Gastpredigt von Stefan Lanz.


Predigt 12. November 2017  (157)

Gastpredigt durch Michael Dufner


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